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Kirchliche Heirat: Die interessantesten Fakten
brmonico - Fotolia.com
Immer mehr Paare wünschen sich eine Hochzeit in der Kirche. Selbstverständlich ist dies ein ganz besonderer Moment und gerade eine kirchliche Trauung ist sehr romantisch. Dennoch gibt es auch bei einer Hochzeit in der Kirche einige Punkte zu beachten. Die Voraussetzungen sind eine standesamtliche Eheschließung. Diese muss vor der kirchlichen Hochzeit erfolgt sein. Ebenfalls muss mindestens ein Ehepartner Mitglied der Kirche sein. Am besten sollte man schon frühzeitig Kontakt zu dem jeweiligen Pfarrer aufnehmen. Sollte nur eine Person Mitglied der Kirche sein, muss man sich zuvor ans Pfarramt wenden.

Die wichtigsten Unterlagen
Gewiss müssen auch einige Unterlagen besorgt werden, damit die Trauung vollzogen werden kann. Zur Anmeldung wird ein Taufschein benötigt. Dieser Schein wird meist vom Pfarramt ausgestellt und darf nicht älter als sechs Monate sein. Alle Nicht-Mitglieder der Kirche benötigen einen anerkannten „Ledigennachweis“, den man beim Einwohnermeldeamt erhält. Bevor die Trauung durchgeführt werden kann, muss natürlich ein Traugespräch erfolgen. Dies findet mit dem jeweiligen Pfarrer statt und wird auch zahlreiche rechtliche Fragen beinhalten. Darüber hinaus wird auch ein „Eheprotokoll“ geführt. In diesem werden alle notwendigen Daten und Fakten erfasst und dokumentiert. In dem Gespräch können natürlich auch Probleme oder offene Fragen besprochen und weitere Informationen zur kirchlichen Trauung ausgetauscht werden. Sollte das Gespräch positiv verlaufen sein, wird das Eheprotokoll vom Pfarrer und Brautpaar unterschrieben und ist somit rechtskräftig.

Worauf muss geachtet werden?
Sicherlich werden noch mehr Fragen im Raum stehen, wenn eine kirchliche Trauung gewünscht wird. Für eine kirchliche Hochzeit ist es nicht notwendig, dass man getauft ist. Oftmals geht der Pfarrer, bei der Feier, dann auch auf den ungetauften Partner ein. Darüber hinaus ist auch eine Firmung nicht notwendig. In der heutigen Gesellschaft kommt es auch häufig vor, dass religionsverschiedene Partner zueinander finden. Allerdings muss man keine Angst haben, dass dies eine kirchliche Trauung verhindert. Meist wird bei der Eheschließung die Wichtigkeit des Glaubens und des Respekts erläutert. Zu Problemen könnte es nur bei geschiedenen Paaren kommen. Oftmals entspricht eine Scheidung nicht dem Sinn der Kirche und deswegen ist eine weitere Trauung nur dann möglich, wenn die Eheschließung vor einem Kirchengericht für ungültig erklärt wurde. Ob eine kirchlich Heirat trotz Austritt aus der Kirche möglich ist, erfährt man bei Gutefrage.

Der große Tag
Die eigentliche Hochzeit findet natürlich in der Kirche statt. Je nach religiöser Ausrichtung gibt es eine große Auswahl an Kirchen. Im Mittelpunkt dieser Zeremonie stehen nicht nur das Eheversprechen, sondern auch das Leben in der Gemeinde, die neue Familie und die großen Gefühle. Darüber hinaus kann man sich natürlich für einen Wunschtermin entscheiden. Dieser sollte jedoch schon frühzeitig abgesprochen werden, damit die Örtlichkeit auch zugänglich ist.





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