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Das richtige Braut Make-up - was ist zu beachten?

Zahlreiche Fotos dokumentieren eine Hochzeit für die Ewigkeit und auf der Mehrzahl der Bilder steht sie im Zentrum: die frischgebackene, glückliche Braut. Kein Wunder also, dass die meisten Frauen Monate auf die Planung ihres perfekten Outfits und der idealen Brautfrisur verwenden. Schließlich fehlt noch eines, um das Bild abzurunden – das richtige Braut Make-up.
Es soll Frau an ihrem großen Tag strahlen lassen und ihre Vorzüge dezent unterstreichen. Sollten Bräute für den perfekten Look auf dem Hochzeitsfoto eher dick auftragen oder lieber ein natürliches Make-up wählen und wie beeinflussen Kleid und Frisur die Farbwahl?

Abstimmung ist die halbe Miete
Das Braut Make-up wird nicht durch Trends bestimmt, denn es muss in erster Linie den individuellen Typ der Braut unterstreichen. Lidschatten, Lippenstift und so weiter sollten vor allem zum Hautton und zur Haarfarbe passen und darüber hinaus immer in enger Abstimmung mit dem Kleid und der Frisur gewählt werden.
Falls Frau den Look vom Visagisten kreieren lassen möchte, sollte vor dem großen Tag zumindest ein Probetermin dafür anberaumt werden, an dem auch Brautkleid und Frisur getragen werden oder zumindest Fotos von beidem mitgebracht werden.
Für den harmonischen Look ist Folgendes besonders wichtig:
  • Keine drastische Typveränderung: Selbst nach Jahrzehnten möchte die Frau noch auf die Fotos ihres großen Tages blicken können und sich dabei wieder erkennen. Deshalb gilt: Bräute sollten sich durch Make-up nicht extrem im Typ verändern lassen. Wer auch im Büro roten Lippenstift und Eyeliner auflegt, muss dies nicht extra für die Trauung weglassen; wer im Alltag stets natürlich wirken möchte, ist am Hochzeitstag nicht gezwungen, sich mit viel Farbe zu „verkleiden“. Außer natürlich, die Braut möchte die einmalige Gelegenheit nutzen, ausnahmsweise besonders dick aufzuragen – schließlich ist es ihr großer Tag und sie bestimmt die Regeln.

  • In Harmonie mit Kleid und Frisur: Bräute, die mit verträumter Lockenmähne im romantisch-verspielten Stil heiraten wollen, wählen am besten ein zartes Make-up dazu. Zum aktuellen Brautmodentrend mit Blütenapplikationen und Spitze passen Nude-Töne als Lippenfarbe und ein Cremerouge in Rosé bzw. Apricot. Falls das Brautkleid extravagant ist, durch einen geometrischen Schnitt und schweren Satin besticht oder gar farblich starke Kontraste bietet, dienen ein dunkler Lidstrich oder ein auffälliger Lippenstift als Gegengewicht dazu. Zur pompösen Hochsteckfrisur wiederum passt ein mädchenhaft-frisches Make-up besser als viel Farbe, um im Gesamtbild nicht zu altbacken zu wirken.


Besonderheiten beim Braut Make-up
An das Make-up des „großen Tages“ werden höhere Ansprüche gestellt, als an den alltäglichen Look – schließlich will die Braut von der Trauung am Vormittag bis tief in die Party-Nacht gut aussehen und fotogen sein:
  • Haltbarkeit: Entscheidend beim Braut Make-up ist vor allem, dass es einen ganzen Tag lang „durchhalten“ muss, ohne zu verlaufen und zu verschmieren. Für die Foundation bedeutet das, vor dem Auftragen einen Primer zu verwenden und sie anschließend mit losem Puder zu fixieren. Auch ein Basis-Produkt für den Lidschatten verhindert, dass die Farbe sich schnell in der Lidfalte absetzt. Lippenstift wird durch das Auftragen von Lipliner daran gehindert, in die feinen Hautfältchen um die Lippen herum auszulaufen. Der Eyeliner und die Wimperntusche sollten in jedem Fall wasserfest sein – die Rührungstränengefahr am Hochzeitstag ist schließlich besonders hoch.

  • Viel hilft nicht immer viel: Bloß nicht zu viel Foundation auftragen – das sorgt für einen maskenhaften Teint. Rötungen und Augenschatten werden besser mit einem guten Concealer kaschiert, so dass man anschließend nur wenig Foundation benötigt. Auf stark schimmernde Effekte in Rouge und Puder verzichtet Frau ebenso besser, da ihr Teint auf Fotos sonst geisterhaft reflektierend erscheinen könnte. Lieber etwas weniger als zu viel auftragen, lautet die Regel – gute Fotografen können im Notfall etwas Hautglanz oder eine kleine Rötung per Photoshop ausgleichen.

  • Augen auf!: Das Herz der Braut strahlt am schönsten Tag ihres Lebens – ihre Augen tun dies noch schöner, wenn sie durchs passende Make-up betont werden. Dafür ist vor allem ein gutes Augenbrauen-Styling wichtig; dass bedeutet die Brauen in Form zu zupfen und ihnen mit einem im Ton exakt passenden Augenbrauenstift den rechten Schwung zu verleihen. Bloß keine dunklen Balken malen – die wirken wie im Pantomimen-Theater. Highlighter unterhalb der Brauen lassen die Augen leuchten, genauso wie etwas heller Eyeliner am Innenrand des unteren Augenlids. Die Wimpern vor dem Tuschen mit einer Wimpernzange hochzubiegen, öffnet den Blick - besonders gut funktioniert dieser Schritt, wenn die Zange vorher mit warmer Föhnluft etwas angewärmt wird.


Was ist sonst noch zu beachten?
Daneben gibt es natürlich noch viele andere Tipps und Hinweise, die beim Braut Make-up helfen:
  • Finger weg von...: Manche Make-up-Trends gehören eher ins Nachleben statt vor den Altar: Wer mit künstlichen Wimpern seine eigene Pracht auffüllen lassen möchte, sollte sich vom Profi einzelne Wimpern einbringen oder eine Wimpernverlängerung machen lassen. Die Klebestreifen aus der Drogerie wirken dagegen billig und lösen sich nach einiger Zeit. Dunkler Lippenstift macht Frau um einige Jahre älter, so schön die Trendfarbe Marsala auch sein mag. Daher ist es wichtig, die ideale Farbe für die Lippen zu finden. Welche frischgebackene Braut möchte schon auf ihre jugendliche Ausstrahlung verzichten?

  • Nagellack und Co: Braut Make-up hört nicht im Gesicht auf. Ein passender Nagellack perfektioniert den Look – romantisch wirken French Manicure sowie ein Nude- oder Pastellton passend zum Lippenstift. Auch für die freien Schultern und das Dekolletee gibt es Glanzpuder, das die Haut makellos erscheinen und auf Fotos porzellanartig strahlen lässt.

  • Erste Hilfe: Besonders am Hochzeitstag gehört ein Notfallset in die Handtasche: Puder gleicht den glänzenden Teint wieder aus, Wattestäbchen helfen beim Verwischen von Lidstrich und Eyeliner, Lipgloss muss wahrscheinlich nach etlichen Begrüßungsküsschen öfter nachgelegt werden.



  • Die Braut wünscht sich später eine harmonische Gesamtkomposition - das Make-up sollte sich entsprechend einfügen.

    Fazit
    Ob mädchenhaft-romantisch oder mit einem Hauch von Dramatik – im Endeffekt entscheidet die Braut selbst, wie sie am liebsten vor den Altar treten will. Es lohnt sich verschiedene Varianten vorher zu testen, damit Frau den Look und das Braut Make-up findet, der am besten ihre Vorzüge betont und dabei nicht mit dem Freudenstrahlen in Konkurrenz tritt, das die Braut von ganz allein zur schönsten Frau an diesem Tag werden lässt.

    Bildquellen:
    Abbildung 1: © bogitw (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
    Abbildung 2: © debowscyfoto (CC0-Lizenz)/ pixabay.com





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